Wenn Bestellungen von einem Marktplatz (z. B. Amazon, eBay oder Kaufland) in Reybex importiert werden, prüft das System automatisch, ob der Kunde bereits vorhanden ist. So werden doppelte Kundendatensätze vermieden und bestehende Kunden korrekt zugeordnet.
Wie funktioniert die Kundenfindung?
1. Prüfung über die Kundennummer
Zunächst prüft Reybex, ob in den übermittelten Daten bereits eine Kundennummer vorhanden ist.
Ist eine Kundennummer vorhanden, wird direkt nach diesem Kunden gesucht. Wird ein passender Kunde gefunden, wird dieser sofort für die Bestellung verwendet.
2. Suche anhand von Kundendaten
Wenn keine Kundennummer vorhanden ist und keine Sonderlogik greift, erstellt Reybex einen sogenannten Suchschlüssel aus verschiedenen Kundendaten:
- Name
- Adresse
- E-Mail-Adresse
- Umsatzsteuer-ID (falls vorhanden)
Anschließend wird in der Datenbank nach passenden Kunden gesucht.
3. Mehrere Treffer gefunden?
Wenn mehrere mögliche Kunden gefunden werden, versucht Reybex die Treffer weiter einzugrenzen.
Dabei werden unter anderem folgende Informationen verglichen:
- Umsatzsteuer-ID
- E-Mail-Adresse
- Firmenname
- Straße und Postleitzahl
- Weitere Adressdaten
4. Kunde gefunden
Sobald ein eindeutiger Treffer vorliegt, wird der vorhandene Kunde verwendet und die Bestellung diesem Kunden zugeordnet.
5. Kein Kunde gefunden
Kann kein passender Kunde ermittelt werden, legt Reybex einen neuen Kundendatensatz an bzw. behandelt den Import als neuen Kunden.
Häufige Ursachen für doppelte Kunden
Doppelte Kunden entstehen meist dann, wenn sich wichtige Kundendaten zwischen den Bestellungen ändern, beispielsweise:
- Andere Schreibweise des Firmennamens (Firmenname, Name2)
- Geänderte E-Mail-Adresse
- Abweichende Adressdaten
- Fehlende Umsatzsteuer-ID
Je konsistenter die übermittelten Kundendaten sind, desto zuverlässiger kann Reybex bestehende Kunden erkennen.
